Endlich Om

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Wie freunden wir uns mit dem Alter an, Ildiko von Kürthy?

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Ildiko von Kürthy ist bekannt für ihren fettnäpfchenreichen Humor und ihre Liebesromane. Doch jetzt hat die Bestsellerautorin einen Roman veröffentlicht, in dem es viel ernster zugeht als sonst. Es geht um die großen Fragen des Lebens: Wie begegne ich meinem eigenen Älterwerden? Mit Spaß? Mit Demut? Mit Angst? Und wie halte ich Ängste in Schach? Sogar der Tod ist Thema in ihrem Roman – inspiriert von einer wahren Geschichte: der Krebserkrankung ihrer Freundin Jutta.
Über all das sprechen wir in der heutigen Folge. Es ist ein überraschend ehrliches, emotionales und ernstes Gespräch geworden. Aber natürlich wird, wie man es von Ildiko von Kürthy kennt, auch gelacht. Für sie gehört einfach beides zum Leben: Chemo und Champagner. MRT und Musical.
Mich hat sehr berührt, was Ildiko zu erzählen hatte. In meinem Kopf wurde noch ein bisschen mehr zurechtgerückt, was wirklich wichtig ist. Noch am gleichen Tag habe ich mich mit einer meiner liebsten Freundinnen verabredet, meine Mutter noch ein bisschen fester in den Arm genommen und mich demütig der Normalität gegenüber gefühlt. Vielleicht geht es euch ja ähnlich.

Ein Gedanke to go – wie ich Ängste austrickse

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Herzlich Willkommen zu "Ein Gedanke to go", dem neuen Mini-Format des Endlich Om Podcasts. Alle vierzehn Tage möchte ich euch hier einen Gedanken mit auf den Weg geben, ganz kurz und knackig, zu den gewohnten Themen gesunde Ernährung, Selbstliebe und Nachhaltigkeit.

Auf die Idee bin ich gekommen, als mich das Magazin Brand Eins fragte, ob ich Ihnen ein paar Sätze zum Thema "Leichtes Gepäck" einsprechen könnte. Da kam mir sofort mein Umgang mit Ängsten in den Sinn und wieviel leichter ich mich fühle, seitdem ich mich ihnen stelle, sie manchmal auch einfach weghüpfe oder in die Flucht boxe.

Davon erzähle ich euch kurz in der heutigen Folge. Ich bin gespannt, wie ihr es findet.

Nächste Woche Freitag hört ihr hier dann wie gewohnt eine Interview-Folge. Zu Gast wird Bestseller-Autorin Ildiko von Kürthy sein. Wir sprechen über die Frage "Wie freunden wir uns mit dem Altern an?" – es ist ein überraschend ehrliches und emotionales Gespräch geworden.

Und den Freitag drauf kommt dann wieder ein Gedanke to go. Die zwei wechseln sich ab jetzt ab: die längere und kurze Folge.

Viel Freude damit!

Wie gibt man nicht auf, Florian Walberg?

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Florian Walberg hat sieben Jahre dafür gekämpft, dass E-Roller endlich auf die Straße dürfen. Er hat sogar eine Arbeitsgruppe in Brüssel gegründet und sich von nichts und niemanden abbringen lassen. Für ihn ist E-Mobilität einfach die Zukunft. Vielleicht liebt er seinen neuen Job als Rollerproduzent auch deshalb so sehr, weil er in seiner Arbeit endlich einen Sinn sieht. Als Boybandmitglied war das nicht immer so. "Ich hatte alles, wovon so viele träumen", erzählt er im Interview. "Geld, Erfolg, tolle Urlaube - aber es fühlte sich irre leer an." Wie man einen neuen Weg findet, wenn man sich mal so richtig verlaufen hat – auch darüber sprechen wir.

Sponsor dieser Folge ist die Meditations-App Calm. Über den Link calm.com/endlichom bekommt ihr 25% Rabatt auf das Jahresabo von Calm.

Steht unser Leben wirklich in den Sternen, Luisa Hartmann?

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Luisa Hartmann ist Astrologin. Sekunde, nicht gleich wegklicken - Luisa Hartmann ist auch Psychologin und vor allem hat sie ein Talent dafür, sogar Astrologie-Skeptiker*Innen für das Thema zu begeistern. Bei mir hat sie es bereits erfolgreich geschafft! Astrologie war nie mein Thema, bis auf ein Mal jährlich das Horoskop der Vogue (weil deren Voraussagen immer super sind!). Doch dann gab es Anfang des Jahres so ein Kaugummi-Gefühl. Alles, was sonst flutschte, zog sich in die Länge. Eine Freundin, die sich viel mit Astrologie beschäftigt, erklärte mir, dass es etwas mit der Sternenkonstellation zu tun hätte, dieses Gefühl hätten gerade ganz viele. Da wurde ich hellhörig. Ich fragte mich, ob es vielleicht wirklich etwas gibt, dass uns alle miteinander verbindet. Also packte ich die Frage "Steht unser Leben wirklich in den Sternen?" ein und fuhr nach Berlin zu Luisa Hartmann. Sie wird als eine der Besten in diesem Bereich gehandelt, hat einen riesigen Fanclub und ist auf Monate ausgebucht. Als ich sie endlich traf, konnte ich gleich verstehen warum. Es geht ihr nicht um halbgares Wahrsagen, sondern darum ihren Klienten dabei zu helfen, sich und ihre Charaktereigenschaften besser kennenzulernen und Horoskope positiv für sich zu nutzen. Sie kann wertvolle Tipps geben für das Finden des richtigen Jobs, über das Zusammenleben mit dem/der Partner/in, sie könnte sogar helfen beim Finden des/der Richtigen oder einem guten Zeitpunkt fürs schwanger werden. Und all das tut sie mit so einem großen Strahlen im Gesicht, dass man gar nicht anders kann als auch Astrologie-Fan zu werden.

Wie spricht man achtsam mit anderen und sich selbst, Philipp Hübl?

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Philipp Hübl ist Philosoph und beschäftigt sich mit dem korrekten Umgang von Sprache. Als ich Anfang des Jahres für Podcastfolge 12 Chris Glas interviewte, sprach ich im Intro davon, dass Chris farbig sei. Mein Gehirn hatte irgendwie abgespeichert: Schwarz sagt man nicht, man sagt farbig. Politisch korrekt ist es aber genau andersherum. Ein paar HörerInnen wiesen mich darauf hin. Viele fragten aber auch: Was sagt man jetzt eigentlich wie genau korrekt?

Die Frage nahm ich zum Anlass Philosoph Philipp Hübl zu der Frage "Wie spricht man achtsam mit anderen und sich selbst?" in meinen Podcast einzuladen. Der 44-Jährige hat vor kurzem das Buch "Die aufgeregte Gesellschaft. Wie Emotionen unsere Moral prägen und die Polarisierung verstärken" veröffentlicht. Im Interview sprechen wir darüber, woher man weiß, welche Wörter man benutzen sollte und welche nicht. Ob man besser ganz auf das Beschreiben von Äußerlichkeiten verzichtet, um nicht Gefahr zu laufen, jemanden zu diskriminieren. Und ab wann das ganze hypersensibel wird.

Für Philipp Hübl ist es auch wichtig, die Frage zu stellen: Wieviel Absicht gebe ich dem Sprecher und wieviel Robustheit kann ich dem Hörer zumuten? Denn: "Menschen handeln untereinander aus, welche Sprache sie als verletzend empfinden und welche nicht." erklärt er. Und: Wie sich die Bedeutung von Wörtern im Laufe der Zeit auch verändern kann.
Wir sprechen in dieser Podcastfolge auch darüber, wie man achtsam mit sich selbst spricht. Wie viele Männer sich oft massiv überschätzen und Frauen dazu tendieren, sich zu unterschätzen. Für Philipp Hübl ist die Zukunft weiblich, das schreibt er in seinem Buch und erklärt es auch im Interview.

Denken ist kategorisieren, sagt er. Und: Mit moralischer Überlegenheit kommt man nicht weit: "Wir alle haben eine Art Fremdenfeindlichkeit in uns. Wir begegnen Dingen, die uns fremd sind zuerst instinktiv mit Scheu. Der Trick ist, dem Instinkt nicht nachzugeben." Und er kommt zu dem schönen Schluss: Je mehr wir uns als Einwanderungsland sehen, desto normaler wird es zu fragen - woher kommst du?

Am Ende sprechen wir auch noch über die Liebe und Beziehungen und wie wichtig es ist, auch hier sehr sprachsensibel zu sein.

Wieviel Selbstliebe braucht die Liebe, Annett Louisan?

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Annett Louisan ist in Sachen Selbstliebe eine richtige Spätzünderin. Erst mit 38, nach einer gescheiterten Ehe und mit den Wunsch, Mutter zu werden, fing sie an, sich so richtig mit dem Thema Selbstliebe auseinanderzusetzen. Sie machte eine Therapie und baute Stück für Stück - wie sie es nennt - eine Selbstfreundschaft mit sich auf. Darüber spreche ich mit der heute 42-Jährigen in dieser Folge.

Ihre Oma sagte auf dem Sterbebett: Ach hätte ich mich mal mehr um mich gekümmert. Das wollte Annett später nicht über ihr Leben sagen.

Annett sagt: "Die Mutter ist die Mutter aller Themen". Also räumte sie ihre eigene Beziehung zur Mutter auf, bevor sie selbst eine wurde. Wie sie das gemacht hat und welchen kleinen Trick sie dafür angewandt hat, verrät sie im Gespräch.

Wir sprechen auch über ihren Vater, zu dem es nie eine richtige Beziehung gab, weil sie bei einem One-Night-Stand gezeugt wurde. Annett erzählt auch, wie sie selbst jetzt endlich eine entspannte Ehe führt.

Es kommt auch zur Sprache, wie es ist in der Öffentlichkeit für sein Äußeres kritisiert zu werden und wie befreiend es ist, endlich keine Angst mehr zu haben und sich frei zu machen von der Meinung anderer. Zu lernen, sich auch selbst zu verzeihen. Und das nicht die Suche nach Glück, sondern nach Sinn wirklich glücklich macht.

Und natürlich gibt es wie immer ein tolles Goodie to go am Ende.

Wie schließen wir Frieden mit Kind und Karriere, Katrin Wilkens?

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Katrin Wilkens ist Jobprofilerin. Das heißt, sie kann Menschen dabei helfen, herauszufinden, was sie beruflich eigentlich wollen. Ein Riesenthema, das bei vielen spätestens in der Elternzeit hochkommt. Wenn man mal etwas Abstand zur Arbeit gewinnt. Aber auch danach, wenn es um die große Vereinbarkeit geht. Wer bin ich eigentlich? Oder auch: Wer wäre ich gern? Und wie bekomme ich das alles in der wenigen Zeit, die für mich bleibt, gebacken? Diese Fragen kenne ich gut und Katrin Wilkens hört sie oft in ihrer Agentur I-do. Die 48-Jährige Dreifachmama hat schon mehr als 1000 Menschen beraten und jetzt auch ein Buch zu dem Thema geschrieben. Es heißt „Mutter schafft! Es ist nicht das Kind, das nervt, es ist der Job, der fehlt.“

Ich habe mit Katrin Wilkens über die Frage gesprochen: Wie finden wir Frieden mit Kind und Karriere?

Wir sprechen über die Vergottung der Jobs. Das diese nicht mehr nur unsere Lebenskosten tragen, sondern auch noch Sinnhaftigkeit, Soziales und sonstwas vereinen sollen. Was natürlich kein Job schafft. Katrin schwärmt von Ehrenämtern und anderen Lösungen, mit denen wir es schaffen können, Frieden zu finden im Riesenspagat zwischen Kind und Karriere. Sie hat auch schöne Ideen für den Moment, wenn man vergisst, worin man richtig gut ist.

Wie gesund ist vegane Ernährung wirklich, Prof. Dr. Markus Keller?

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Prof. Dr. Markus Keller ist Ernährungswissenschaftler und leitet das Institut für alternative und nachhaltige Ernährung in Gießen. Der 53-Jährige ernährt sich seit 35 Jahren vegetarisch und seit mehr als zehn Jahren sogar vegan. Trotzdem nennt er sich nur Fast-Veganer, weil er manchmal Ausnahmen macht: die Butter-Brezel auf Reisen oder auch bei Omas Kuchen.

Sein Beweggrund für den Verzicht auf tierische Produkte war die Ethik, wie bei den meisten Deutschen. Doch forscht Markus Keller als Wissenschaftler auch, welche gesundheitlichen Vorteile diese Ernährungsform hat und entwickelte mit seinem Team die vegane Ernährungspyramide.

Für ihn unverzichtbar ist die Vitamin B-12-Zufuhr. Diese stellt er bei der ganzen Familie sicher, auch bei seinen drei Kindern, mit einem einfachen Trick, den er in unserem Gespräch verrät. Ansonsten ist Markus Keller niemand, der predigt, aber er hat sehr gute Argumente, warum es sich lohnt über vegane Ernährung nachzudenken. Auch wenn ihre gesundheitliche Wirkung noch nicht mit Studien belegt ist.

Bedenken, was die vegane Ernährung bei Kindern, in der Schwangerschaft und Stillzeit angeht, kann er mit guten Argumenten entkräften. Dies alles tut er auf angenehme Art und Weise. Genau so wie zu erklären, was an dem Gerücht dran ist, vegane Ernährung würde zu Mangelerscheinungen führen.

Wir sprechen auch darüber, ob gesunde Ernährung wirklich eine Frage des Budgets ist oder sie sich eigentlich jeder leisten kann. Und Markus Keller erklärt, woher dieser Ernährungstrend stammt und was er tut, wenn seine Schwiegermutter zum Siebzigsten einlädt und keine veganen Gerichten vorgesehen sind.

Optimieren wir zu viel an uns herum, Corinna Mühlhausen?

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Corinna Mühlhausens Job ist es, die Wünsche, Sehnsüchte und Stimmungen der Menschen weltweit vorauszusagen. Die Zukunftsforscherin weiß, warum wir aktuell alle bei Instagram rumhängen und wie wir in Zukunft essen, wohnen, arbeiten und leben möchten. Wir sprechen auch über das schlechte Image der Selbstoptimierung. Wenn wir das Wort hören, erscheinen im Kopf Menschen, die alles perfekt machen wollen. Alles noch besser. Und dabei ganz schön in Stress kommen. Selbstoptimierung kann man aber auch so verstehen, dass man sich einfach das Beste für sich selbst heraus pflückt, um ein Leben den eigenen Wünschen entsprechend zu haben. Auch: Mit der Zeit zu gehen, sich den Entwicklungen anzupassen. Wir sprechen aber auch darüber, wie wir auf uns selbst aufpassen. So dass uns das ständige Müssen und all das Neue nicht überfordert. Corinna Mühlhausen erzählt von ihrer Morgenroutine und auch, wie sie versucht, ihren Kindern das zu viel an Digitalem zu ersparen. Wir sprechen über die größte aktuelle Sehnsucht der Deutschen: die Natur. Und warum warum wir trotzdem alle bei Instagram unsere Zeit verbringen. Sie berichtet auch, warum gerade viele wieder anfangen einzukochen wie früher unsere Großmütter, warum Sitzen das neue Rauchen ist und welches Arbeitsmodell für uns alle das große Glück bedeuten könnte.

Wie passt man gut auf sich auf, Matze Hielscher?

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Matze Hielscher hat ein großes Talent, auf sich aufzupassen. Das war nicht immer so, aber jetzt kennt der Podcast-Papst und Mit Vergnügen-Stadtmagazin-Betreiber kleine Tricks, die er sich in seinen Alltag einbaut. Um vor lauter Chef sein, Vater sein, Ehemann sein und dann auch noch sehr kreativ sein mit täglich tausend Ideen, ganz entspannt bei sich zu bleiben. So schreibt er zum Beispiel täglich Tagebuch, hat in seinem Kalender zwei unverhandelbare Termine mit sich selbst und steht morgens eine Stunde früher auf, um zu meditieren und in Ruhe einen Kaffee zu trinken, bevor die restliche Familie aufsteht.

Matze und ich treffen uns gern zum Spazierengehen und ich genieße sehr unsere Gespräche über das Leben, was uns bewegt, beruflich und privat und wie wir die wilden Zeiten als Unternehmer und Eltern so wuppen. Der 39-Jährige spricht gar nicht gern öffentlich über Privates, aber für mich hat er eine Ausnahme gemacht. So habe ich auch noch viel Neues über ihn erfahren: Zum Beispiel, dass er mit 15 von Zuhause abgehauen ist. Das erinnerte mich daran, dass ich das auch mal gemacht habe. Was uns damals dazu bewegt hat und warum uns das jetzt, wo wir selbst Eltern sind, überlegen lässt, wie uns das mit unseren Kindern nicht passiert, all das erzählen wir im Gespräch.

Über diesen Podcast

Endlich Om - Der Podcast für Spätzünder in Sachen gesunde Ernährung, Selbstliebe und Nachhaltigkeit.

Dieser Podcast ist für alle, die denken: „Ah Mist, eigentlich müsste ich mal was in die Richtung tun, aber wo fang ich bloß an?“

So ging es mir nämlich auch.

Ich heiße Stefanie Luxat, bin 40, Journalistin und betreibe das Blog-Magazin Ohhh Mhhh.de - mit Tipps für ein gut gelauntes Leben.

In meinem Podcast Endlich Om stelle ich euch die Menschen vor, die mir geholfen haben, die Themen gesunde Ernährung, Selbstliebe und Nachhaltigkeit anzugehen und simple Tricks kennen, wie sie jeder in seinen Alltag ganz einfach integrieren kann. Das Tollste: Es funktioniert sogar mit ein bisschen Humor!

von und mit Stefanie Luxat

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